Geschrieben von / Written by Günter Dantrimont am 28. August 2007 17:50:11:
Als Antwort auf: / as an answer to: Re: Traumaarbeit geschrieben von / written by Viktor am 28. August 2007 12:39:
>Möglicherweise wurde die Position des Bundesinnenminister aber auch ganz gezielt an Schäuble vergeben. Warum läßt man ihn sonst so frei gewähren und offen Dinge fordern, die andere aus gutem Grund niemals ernsthaft in Betracht ziehen würden?
>In diesem Zusammenhang ist auch ein Blick in Richtung Bundeskanzlerin nicht ganz uninteressant. Frau Merkel ist als ehemalige DDR-Bürgerin in einem Unrechtsstaat aufgewachsen und gibt nun hierzulande die politische Richtung vor. Kann man von ihr das gleiche Unrechtsbewußtsein erwarten wie von einer Person, die in einem freiheitlichen Land aufgewachsen ist? Ich habe da so meine Zweifel.
Hallo Viktor,
ich kann Deine Zweifel gut nachvollziehen.
Man kann die Sache aber auch fast genau umgekehrt herum sehen:
Wir Westdeutschen sind ja in den letzten Jahrzehnten gleichsam auf
der sprichwörtlichen "Insel der Seligen" aufgewachsen, währen es in
der Welt ja schon immer etwas härter zu ging.
Und heute nochmals eine Stufe härter zu geht.
Von daher muß es ja nicht unbedingt nur ein Nachteil sein, wenn
sich eine Bundeskanzlerin mit Unrechtssystemen besser auskennt
als ihr durchschnittlicher Wähler?
Ich schreibe das hier zunächst mal nur so als theoretische Überlegung
und bin gewiß auch nicht der innigste Freund der Frau Merkel.
Meine Bedenken gegen den - gleichsam - "Amoklauf" des Herrn Schäuble
und vor allem gegen die Verantwortliche(n), die das durchgehen lassen,
habe ich ja bereits hinreichend hier ausgeführt.
cu,
Günter
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